BMBF-Förderung für FuE-Projekte im Bereich Smart-Services

Auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde eine neue Richtlinie veröffentlicht. Darin finden Unternehmen Fördermöglichkeiten für Projekte zu Smart Services. Unternehmen, die die Förderbedingungen erfüllen, erhalten bis zu 50% ihrer Projektkosten als Zuschuss. Bewerbungsfrist ist der 27.07.2018.

An wen richtet sich die Projektförderung Smart Services?

Bewerben können sich sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Besonders wichtig ist, dass das Projekt als Kooperation zwischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt werden muss. Dabei sollen sich insbesondere mittelständische Unternehmen bzw. KMU beteiligen (Für die Feststellung, ob ein Unternehmen ein KMU ist, gilt die Definition der Europäischen Kommission). Über Programme wie z.B. EUREKA können auch Partner aus anderen Ländern beteiligt werden. Unternehmen sollten beachten, dass hier weitere, spezielle Förderbedingungen gelten.

Diese Projekte werden gefördert

Sowohl in der Industrie als auch im Handel entstehen durch digitale Technologien und das Internet neue Geschäftsmodelle. Auch Prozesse und Verfahren können optimiert werden. Durch Digitalisierung und vernetzte Systeme entstehen z.B. „smarte“ Produktionsanlagen. Mit der neuen Projektförderung wird die Erforschung und Entwicklung solcher Technologien in Deutschland vorangetrieben. In der Richtlinie werden dazu zwei Kategorien benannt, die für eine Projektförderung in Frage kommen.

Förderung für Smart Services für Industrie- und Produktionsanlagen

In diesem Bereich werden vor allem Projekte gefördert, die im Umfeld von Produktionsanlagen und in der Industrie stattfinden.  Stichworte sind hier vor allem Augmented Reality- und Virtual Reality-Anwendungen.

Förderung für Technologieprojekte zu Big-Data und informationsintensiven Services

Stichworte zur zweiten Katgeorie sind z.B. Big Data, Informations- und Kommunikationstechnologien und neue Geschäftsmodelle. Für die Antragstellung kommen zum Beispiel Projekte aus den folgenden Bereichen in Frage:

  • neue Geschäftsmodelle, bei denen bestehende Produkte über digitale Technologien bereitgestellt werden oder mehrere Produkte miteinander kombiniert werden (z.B. Vermietung pro Stunde statt einmaliger Verkauf)
  • der Aufbau und das Testen von neuen Plattformen im Bereich Smart Services
  • Projekte zur Einbindung von Software bei der Entwicklung neuer Produkte
  • bei umfangreichen und schwer überschaubaren Produkten der Aufbau und die Erprobung von neuen Ansätzen zur Vermarktung, mit Nutzung digitaler Technologien

In der „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen – Internetbasierte Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen (Smart Services) im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ finden Sie mehr Infos, welche Projekte für eine Förderung in Frage kommen.

Weiterführende Informationen zur Technologieförderung und zur Antragstellung

Auf der Homepage des BMBF finden Sie die vollständige Richtlinie zur Förderung im Bereich Smart Services.  Dort finden Sie auch den Link zum Formularschrank des BMBF mit Antragsformularen und weiteren Informationen.

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Informieren Sie sich über weitere Förderprogramme – z.B. das technologieoffene Programm ZIM oder die Beratungsförderung go-inno.