Deutschland-Frankreich-Kooperationen: 3. ZIM-Ausschreibung

Eine neue ZIM-Aussschreibung (ZIM = Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) für Innovationsprojekte mit Frankreich wurde veröffentlicht. Die Frist zur Einreichung von Anträgen läuft bis zum 31. Mai 2018. Die Ausschreibung mit Frankreich ist die dritte Ausschreibung, bei der deutsche und französische Partner gemeinsam Zuschüsse zu ihrem Forschungs- und Entwicklungsprojekt beantragen können. 

Welche nationalen Förderprogramme gelten?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiiert regelmäßig Förderungen für Kooperationen mit anderen Ländern. Damit wird die Zusammenarbeit bei internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten deutlich einfacher. Die beteiligten Partner reichen dafür mehrere Dokumente ein: Gemeinsam wird ein Antrag (meist auf Englisch) erstellt, sowie ein Kooperationsvertrag. Zusätzlich sind in der Ausschreibung die geltenden nationalen Förderprogramme bzw. Förderinstitutionen genannt. Hier stellt jeder Partner einen zusätzlichen Antrag in seinem Land. Bei der ZIM-Ausschreibung Deutschland-Frankreich sind das:

  • für Projektpartner aus Frankreich gelten die Richtlinien des „Aide pour le développement de l’innovation en collaboration internationale“. Der Projektträger ist Bpifrance.
  • für Partner aus Deutschland gelten die Kriterien des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand ZIM

Weitere Informationen in der vollständigen Ausschreibung.

Wer ist antragsberechtigt für die deutsch-französische ZIM-Ausschreibung?

Vor der Antragstellung sollten Unternehmen und Forschungseinrichtungen bzw. Universitäten prüfen, ob sie antragsberechtigt sind. Dazu müssen neben den Vorgaben der ZIM-Ausschreibung insbesondere die Kriterien der nationalen Förderprogramme überprüft werden.  Bei den deutschen Unternehmen muss es sich um ein KMU handeln, das unter anderem maximal 499 Beschäftigte  haben darf (gerechnet auf Vollzeitstellen). Für französische Unternehmen gilt unter anderem, dass sie maximal 2.000 Mitarbeiter beschäftigen dürfen. Weitere Informationen lesen Sie auf den Seiten des BMWi und in der Ausschreibung.

Worauf müssen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Antragstellung achten?

  • Wichtig: die gesamten Unterlagen von allen beteiligten Partnern müssen spätestens bis zur Bewerbungsfrist am 31.05.2018 eingereicht werden.
  • wurde der Förderantrag erfolgreich bewilligt, muss der Kooperationsvertrag von den Projektpartnern unterschrieben werden. Nur mit dem unterschriebenen Kooperationsvertrag werden Auszahlungen von Fördergeldern vorgenommen.
  • bei den Projekten muss es sich unter anderem um Technologie- oder Innovationsprojekte handeln, aus denen ein neues Produkt, eine neue (technische) Dienstleistung oder ein neues  Verfahren entsteht.
  • französische Partner erhalten die Förderung zunächst als Kredit ohne Zinsen. Wenn das Projekt technisch erfolgreich ist, muss nur ein bestimmter Anteil des Kredits zurückgezahlt werden.

 

Sie möchten ein Technologie- oder Innovationsprojekt starten? Kontaktieren Sie uns – wir bieten einen ZIM-Antragsservice und freuen uns auf Sie!

Oder erfahren Sie mehr zu den Vorteilen von Innovationsförderung auf unserer Homepage.

Sie planen ein Kooperationsprojekt mit Partnern aus dem Ausland? Auf der Seite des BMWi finden Sie einen Überblick zu den aktuellen Ausschreibungen. Oder lesen Sie unsere Blogartikel, z.B. zur ZIM-Ausschreibung Deutschland-Schweden.