ZIM fördert Kooperationsprojekte internationaler Partner

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) hat das Programm „ZIM-Kooperationsnetzwerke International“ eingeführt. Mit diesem neuen Teil des ZIM-Programms sollen internationale Kooperationen im Rahmen von ZIM gefördert werden. Nationale Unternehmen und Forschungsinstitute, die im ZIM organisiert sind, können so mit Hilfe der Förderung gemeinsam mit ausländischen Partnern Innovationsprojekte im technologischen Sektor realisieren.

Mit seinem Vorhaben verfolgt das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand hauptsächlich das Ziel, einen Mehrwert für die deutschen Kooperationspartner zu garantieren. Diese profitieren mehrfach von einer internationalen Zusammenarbeit:

  • Zugang zu ausländischen Märkten
  • Kooperationen mit ausländischen Partnern, mit Know-How das hier nicht vorhanden ist
  • Höhere Bezuschussung in Innovationsprojekten

Darüber hinaus bedeutet die Kooperation, welche jeweils zwischen mindestens vier inländischen sowie mindestens zwei mittelständischen Unternehmen aus dem Ausland erfolgen muss, auch fachlich einen Gewinn. Das ZIM möchte so nicht nur Interkulturalität fördern, sondern vor allem für die deutschen mittelständischen Unternehmen Vorteile in Form von finanziellen Anreizen schaffen.

Bedingungen für eine Förderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojekts

Die deutschen Kooperationsunternehmen erhalten eine Förderung, wenn die nationalen ZIM-Richtlinien eingehalten werden. Zusätzlich muss außerdem die Zusammenarbeit mit den Institutionen im Ausland nachgewiesen werden. Wichtig für eine erfolgreiche ZIM-Förderung ist dabei generell, dass sich hieraus ein Vorteil ergibt. Ebenso muss ersichtlich werden, dass das Projekt einen erkennbar höheren Aufwand bedeutet als ein rein nationales Unterfangen.

Konkret hat ein internationales ZIM-Netzwerk folgendermaßen auszusehen:

  • Die ausländischen Unternehmen müssen mittelständisch sein und dem KMU Kriterium genügen
  • Mindestens vier deutsche Unternehmen sowie mindestens zwei aus dem Ausland
  • Der Anzahl der ausländischen Unternehmen im ZIM-Kooperationsnetzwerk darf nicht mehr als 50 % betragen.
  • Die ausländischen Teilnehmer werden durch eine ebenfalls ausländische Organisation verwaltet, welche als Koordinator fungiert und sich selbst finanziert
  • Die Kooperationsunternehmen müssen unabhängig voneinander bestehen
  • Das Netzwerk der ausländischen Unternehmen darf bereits existent sein

Zuschüsse und Konditionen des ZIM-Programms

Die Höchstförderquote liegt bei internationalen Kooperationsnetzwerken in der ersten Phase bei 95%. Diese erste Förderphase beträgt bis zu 1,5 Jahre. In der sich optional anschließenden 2. Phase bleibt es bei einer erhöhten Förderquote im Vergleich zu nationalen Netzwerken.

Insgesamt können so maximal 450.000 Euro an Zuschüssen beantragt werden. Höchstens 190.000 Euro davon entfallen auf die Phase 1, der Rest auf die Phase 2. Bei internationalen Kooperationsprojekten beläuft sich die Phase 2 dann üblicherweise auf drei Jahre.

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen zum ZIM-Programm „ZIM-Kooperationsnetzwerke International“ finden sich hier.

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