Förderung von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz (KI)

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel der Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung. Im Zuge dessen wird auch die Einrichtung und Arbeit von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gefördert. Auf diese Weise sollen Forschungs- und Entwicklungsfragen der KI eine stärker internationale Komponente erhalten.

Ziele der internationalen Zukunftslabore in der Künstlichen Intelligenz (KI)

Mit der Förderung von internationalen Zukunftslaboren verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Bildung, Wissenschaft und Forschung zunehmend internationaler zu gestalten. Eine internationale Zusammenarbeit ist besonders in der Spitzenforschung von essentieller Bedeutung. Sie ermöglicht das Knüpfen von nachhaltigen internationalen Wissens- und Innovationsnetzwerken. Intention der internationalen Zukunftslabore ist jedoch auch die Erhöhung der Sichtbarkeit Deutschlands als Forschungs- und Innovationsstandort im internationalen Kontext.

Internationale Zukunftslabore zur Künstlichen Intelligenz (KI) DORUCON

Als Maßnahme der Technologieförderung tragen internationale Zukunftslabore der künstlichen Intelligenz (KI) zur Steigerung des Wissens- und Technologietransfers bei. Zudem wird so die Erforschung und Entwicklung von Innovationen maßgeblich vorangebracht. Auf diese Weise wird die Leistungsfähigkeit Deutschlands als Forschungs- und Industriestandort weiterhin gewährleistet und kann darüber hinaus noch ausgebaut werden.

Wer kann eine Förderung erhalten?

Eine Förderung für internationale Zukunftslabore in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz können Unternehmen und Einrichtungen erhalten, die den Zuwendungszweck und die Zuwendungsvoraussetzung erfüllen und über eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verfügen. Antragsberechtigt sind prinzipiell:

Gegenstand einer Förderung von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz (KI)

Im Rahmen der Förderung von internationalen Zukunftslaboren wird die Arbeit von internationalen Forscherteams, welche aktuelle Fragestellungen der Forschung und Entwicklung aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bearbeiten, gefördert. Die internationalen Zukunftslabore sollen dabei herausragende Forschungs- und Entwicklungsbeiträge aus mindestens einem Bereich der KI erbringen. Zu diesen Gebieten zählen die Robotik, wissensbasierte Systeme, Musteranalyse und Mustererkennung sowie Deduktionssysteme und maschinelles Beweisen. Auch ist eine Betätigung auf dem Gebiet der intelligenten multimodalen Mensch-Maschine-Interaktion förderfähig.

Förderkonditionen der internationalen Zukunftslabore

Für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie für Forschungseinrichtungen, deren Vorhaben wirtschaftliche Ziele verfolgen, fungieren die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten als Bemessungsgrundlage. Es gilt dabei folgendes:

Internationale Zukunftslabore zur Künstlichen Intelligenz (KI) DORUCON
  • Die projektbezogenen Kosten können bis zu 50% anteilfinanziert werden. Eine angemessene Eigenbeteiligung von prinzipiell mindestens 50% wird erwartet
  • Bei universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben Bemessungsgrundlage für Zuwendungen.
  • Werden hierbei nichtwirtschaftliche Ziele verfolgt, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben teilweise sogar bis zu 100% förderfähig
  • Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben von Hochschulen kann darüber hinaus eine Projektpauschale in Höhe von 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt werden
  • Gefördert werden Vorhaben mit einer Laufzeit von maximal 36 Monaten
  • Die Fördersumme pro Vorhaben beträgt (inkl. Projektpauschale) bis zu fünf Millionen Euro

Sie interessieren sich für eine Förderung Ihres Projektvorhabens, sind sich jedoch nicht sicher, welches Förderprogramm das Richtige für Sie ist? Wir bieten eine umfassende Innovationsberatung und helfen Ihnen jederzeit gerne weiter!

Sonstiges

Das Team eines Zukunftslabors sollte sich zu zwei Dritteln aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland und zu einem Drittel aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland zusammensetzen. Nach Möglichkeit sollten diese über den gesamten Förderzeitraum hinweg im Zukunftslabor tätig sein. Auf jeden Fall ist jedoch eine Mindestpräsenzzeit von 18 Monaten erforderlich.

Mehr zur Förderung von internationalen Zukunftslaboren

Weiterführende Informationen zur Förderung von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz (KI) finden Sie hier.

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