Nachhaltige Wirkung von ZIM belegt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersucht regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem RKW Kompetenzzentrum die nachhaltige Wirkung des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM).

Jedes Jahr erstellt das RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des BMWi eine Analyse zu der Wirkung von ZIM. Dabei werden Programmteilnehmer befragt, deren Innovationsprojekte zwei Jahre zuvor abgeschlossen wurden. In diesem Jahr werden Unternehmen befragt welche ein Projekt im Jahr 2014 abgeschlossen war. In die Analyse fließen zusätzlich auch Daten von jüngeren ZIM-Projekte ein.

Größenverhältnisse:

Mit etwa 75% der 2015 geförderten Unternehmen hatten weniger als 50 Mitarbeiter. Damit erreicht ZIM mehr kleine Unternehmen als andere Unternehmensgrößen.

Tendenz der Umsatzkurve:

Für das Jahr 2016, demnach zwei Jahre nach Beendigung des Projektes, rechneten die Befragten durchschnittlich mit über 250.000 Euro Umsatzsteigerung durch das durchgeführte Innovationsprojekt. Für das Jahr 2018 wird eine Verdoppelung von diesem Wert erwartet. Auch wurde für 2016 mit einem Anstieg der Arbeitsstellen um 1,1 Job pro Unternehmen gerechnet, welche direkt dem ZIM-Projekt zugerechnet werden können.

Wissenschaft in die Wirtschaft überführen:

Die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen ist in den vergangenen Jahren angestiegen. So waren noch in 2012 61% der Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen durchgeführt, so sind es in 2015 bereits 75%. Mehr als 90% der Befragten gaben an, diese Kooperation auch nach Beendigung des Projektes fortführen zu wollen.

Ankurbeln der Innovationsbereitschaft:

Sechs Jahre nach dem Start von ZIM, 2015, stellten mehr als 50% der Antragssteleller zum ersten Mal einen Antrag auf Förderung eines FuE-Projektes. 49% der Befragten gaben an, dass Sie vor der ZIM-Teilnahme nicht regelmäßig FuE-Projekte betrieben haben.

Junge Unternehmen sind eher angesprochen:

Im Durchschnitt sind durch ZIM geförderte Unternehmen 18 Jahre alt. 22% der Antragssteleller sind jünger als 10 Jahre. Mit 14% ist der Anteil an „High-Tech-Startups“ im ZIM um einiges höher als allen forschenden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der hier bei 4% liegt. Über 40 Neugründungen gingen aus ZIM-Projekten hervor.

Die Masse macht es:

Der Anteil an ZIM-Kooperationsnetzwerken stieg indessen ebenfalls rasant, so schließen sich immer mehr KMU zu Netzwerken zusammen. Somit können größere Innovationsprojekte durchgeführt werden. Im Jahr 2016 allein wurden 112 ZIM-Kooperationsnetzwerke bewilligt. Durchschnittlich arbeiten 16 Partner, von 11 KMU, drei Forschungseinrichtungen, ein größeres Unternehmen und ein sonstiger Partner, in Netzwerken zusammen.

Förderung hat großen Wirkungskreis:

Die Mehrheit der Befragten gaben an, dass durch die Realisation der Innovationsprojekte, wurde auch die Wettbewerbsfähigkeit ihrer eigenen Kunden gestärkt. Zusätzlich erwarten sehr viele eine Verbesserung von Technologiekompetenzen und Auftragslage bei den Zulieferern. Der Beitrag zum Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen wird durch Publikationen und Lehre erreicht.

Die ausführliche Wirkungsanalyse finden Sie auf der offiziellen ZIM-Webseite.

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