Update der ZIM-Richtlinie: Förderung für internationale ZIM-Netzwerke

Die Bekanntmachung zur ZIM-Richtlinie wurde zum 1. Januar 2018 geändert: Gefördert werden nun auch ZIM-Netzwerke, an denen sich Partner aus anderen Ländern beteiligen. Dazu müssen mindestens vier KMU aus Deutschland beteiligt sein, sowie zwei ausländische mittelständische Unternehmen und eine Organisation aus dem Ausland. 

Was ist das Ziel beim Update der ZIM-Richtline?

Laut der geänderten Richtlinie und der Pressemitteilung stehen mittelständische Unternehmen vor großen Aufgaben. Das betrifft z.B. Themen wie Digitalisierung und die Wettbewerbsfähigkeit in globalen Märkten. Durch den Austausch mit internationalen Partnern können Unternehmen zusätzliches Know-how und Erfahrung gewinnen. Das stärkt ihre Position im internationalen Wettbewerb und ihre Innovationskraft. Mit der geänderten ZIM-Richtlinie kann genau dieser Austausch von mittelständischen Unternehmen mit dem Ausland gefördert werden. Die Innovationskraft der KMU wird gestärkt.

Was sind die Änderungen zur bisherigen Innovationsförderung für ZIM-Netzwerke?

Bei dem Update handelt es sich um ein Modellprojekt, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist. Das bedeutet, Anträge für internationale ZIM-Netzwerke können bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden. Weiterhin wurden die Fördersummen für internationale Kooperationsnetzwerke erhöht: Bisher konnten für das Netzwerkmanagement bis zu 350.000 Euro beantragt werden. Diese Summe wurde auf 450.000 Euro Zuschuss durch das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand erhöht. Auch ein eventueller erhöhter Zeitaufwand bei internationalen Innovationsnetzwerken wird berücksichtigt: Für die erste Phase stehen statt bisher 12 Monaten 18 Monate zu Verfügung. Die zweite Phase der Innovationsförderung ist auf drei Jahre statt zwei Jahre ausgelegt. Weitere Änderungen lesen Sie in der offiziellen Bekanntmachung.

Wie profitieren Unternehmen von einer ZIM-Technologieförderung ?

Unternehmen, die eine Technologieförderung mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand beantragen, können unter anderem Fördersummen bis zu 209.000 Euro pro Projekt erhalten. Bei erfolgreicher Bewilligung wird  diese Summe als Zuschuss zu den eigenen Projektkosten ausgezahlt. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Weiterhin können auch die Vermarktungskosten für das neu entwickelte Produkt bezuschusst werden. Findet das Projekt in Kooperation mit einem ausländischen Partner statt, können eventuell erhöhte Fördersätze genutzt werden.

Weitere Informationen zur Aktualisierung der ZIM-Richtlinie

Die offizielle Bekanntmachung finden Sie unter diesem LinkIn der Pressemitteilung auf den Seiten des BMWi finden Sie weitere News und ein Zitat der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zur Änderung der ZIM-Richtlinie.

 

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