ZIM-Zuschüsse: Sinkt die Zahl der bewilligten FuE-Projekte?

Das Technologie- und Innovationsförderprogramm für den Mittelstand ZIM hat bereits über 30.000 Unternehmen und Organisationen dabei geholfen, neue Investitionen und Projekte zu tätigen und so die eigene Position am Markt im globalen Wettbewerb zu stärken. Doch längst nicht alle deutschen Unternehmen haben bisher von diesen Zuschüssen profitiert. Doch die Zeit drängt: Während nach dem Beschluss zum Konjunkturpaket II 2009 die Mittel für das ZIM-Förderprogramm deutlich erhöht wurden, offenbart ein Blick in die Subventionsberichte des Bundes, dass die bereitgestellten Zuschüsse in den letzten Jahren deutlich gesunken sind. Das bedeutet, Unternehmer sollten so schnell wie möglich die Chance auf Zuschüsse bis zu einer Höhe von 209.000 € für ihre Investitions-, Forschungs- und Technologieprojekte nutzen. Auch die Anforderungen an einen ZIM-Antrag sind deutlich gestiegen, was einen höheren Aufwand bei der Antragstellung bedeutet.

Subventionsberichte offenbaren Abnahme der verfügbaren ZIM-Mittel

Der Subventionsbericht erscheint alle zwei Jahre. Er enthält eine Übersichtstabelle, in der die gesamten Subventionen des Bundes, aufgeschlüsselt nach Bereichen, veröffentlicht werden. Der letzte Bericht erschien im September 2015. Der hier relevante Bereich ist die Technologie- und Innovationsförderung. Knapp 75% der Mittel davon wurden für das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand bereitgestellt.

Subventionen Bund Innovation Technologie
Subventionen für Technologie und Innovation laut Subventionsberichten der Bundesregierung von 2011, 2013 und 2015 (Quelle: Subventionsberichte der Bundesregierung)

Jeder Bericht enthält Zahlen in der Nachbetrachtung (die letzten 2 Jahre), zum aktuellen Jahr und zum folgenden Jahr (als Vorschau). Die Zahlen der letzten drei Berichte (2011, 2013, 2015) sind in obiger Grafik dargestellt. Von 2009 auf 2011 stiegen die Zuschüsse sprunghaft um 65% von 378 auf 576 Mio. Euro. Für 2010 wurden die Mittel nochmals erhöht auf 775 Mio. Euro. Bereits in 2012 sank die Quote jedoch wieder ab auf 485 Mio. Euro. Diese Tendenz setzte sich in den folgenden Jahren fort, so dass aktuell 429 Mio. Euro für die Technologie- und Innovationsförderung in 2016 angekündigt sind. Die Grafik zeigt eine deutliche Tendenz nach unten bei der Zuschusshöhe.

Anforderungen an ZIM-Antragstellung steigen

Auch die FAZ berichtete im Juli 2016 über die sinkenden Mittel im ZIM-Programm. Da mittelständische Unternehmen oft nur wenig Mittel für eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben, ist eine zusätzliche Ausstattung z.B. mit ZIM-gefördertem Personal für FuE sehr hilfreich für den langfristigen Unternehmenserfolg. Weiterhin können Unternehmen, die die Technologie- und Innovationsförderung nutzen, mehr neue Produkte in kürzerer Zeit entwickeln und auf den Markt bringen und erlangen so deutliche Wettbewerbsvorteile. Die Vorteile der FuE-Förderung liegen somit klar auf der Hand.

Gleichzeitig sind die Anforderungen beim Verfassen von Anträgen in den letzten Jahren durch die knapper werdenden Mittel gestiegen. Wir stellen regelmäßig Anträgen für Kunden im Full-Service und auf Erfolgsbasis. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, klar und übersichtlich den Innovationsgrad, das mit dem Projekt verbundene Risiko und realistische Marktchancen darzustellen. Für Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Unternehmen ist der mit der Antragstellung verbundene Aufwand neben den alltäglichen Aufgaben kaum leistbar. Abhilfe schaffen können hier spezialisierte Beratungsunternehmen, die auf Erfolgsbasis und im Full-Service Fördermittel beantragen.

Gerne helfen wir Ihnen vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen, weiterhin erfolgreich ZIM-Zuschüsse zu beantragen.

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