ZIM-Zuschüsse für Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland und Japan

Die beiden Länder Japan und Deutschland haben unter Regie des BMWi eine Information zur Förderung von FuE-Projekten von KMU aus Japan und Deutschland veröffentlicht. Die Zuschüsse werden gewährt für Projekte aus Forschung und Entwicklung, die die Entwicklung von neuen und innovativen Produkten zum Ziel haben. Auch Projekte zur Entwicklung innovativer Verfahren und Dienstleistungen im technischen Bereich können gefördert werden. Unternehmen profitieren von erhöhten Förderquoten und erleichtertem Marktzugang.

Wer ist mit der Ausschreibung für FuE-Projekte in Deutschland und Japan betraut?

Auf deutscher Seite ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zuständig, auf japanischer Seite das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI). Deutsche Unternehmen stellen den Antrag für das Förderprojekt beim Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand ZIM. Die Prüfung erfolgt auf deutscher Seite durch die AiF Projekt GmbH, auf japanischer Seite durch die Organisation für neue Energie und industrielle technologische Entwicklungen (NEDO).

Wie verläuft das Antragsverfahren zur ZIM-Ausschreibung Japan-Deutschland?

Die Projektpartner erstellen einen Antrag auf das Forschungsprojekt beim jeweiligen nationalen Projektträger. Dies ist die AiF Projekt GmbH in Deutschland. Zusätzlich muss ein gemeinsamer Antrag in englischer Sprache eingereicht werden, den die beteiligten Partner unterzeichnen müssen. Weiterhin wird ein Kooperationsvertrag benötigt, in dem alle Partner die Bedingungen ihrer Zusammenarbeit festhalten. Der Vertrag muss zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht unterzeichnet sein.

Welche Fristen und Anforderungen gibt es bei der Antragstellung für FuE-Projekte zwischen Partnern aus Japan und Deutschland?

Anträge müssen bis zum 17. August 2017 eingereicht werden. Dabei gelten folgende Anforderungen:

  • An dem Projekt müssen mindestens ein KMU aus Deutschland und ein KMU aus Japan beteiligt sein. Ein großer Teil des Projekts muss von diesen beiden Partnern geleistet werden. Es dürfen weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligt sein.
  • Das Ziel des Projekts soll eine vermarktbare, technologische Neuerung sein (das kann ein neues Produkt, ein neues Verfahren oder eine neue technische Dienstleistung sein)
  • Durch die gemeinsame Zusammenarbeit der Partner aus Japan und Deutschland entsteht ein deutlicher Mehrwert im Projekt.
  • Das Projekt sollte nicht länger als drei Jahre dauern.

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Welche Vorteile ergeben sich für Unternehmen aus der ZIM-Förderung im Kooperationsprojekt mit japanischen Partnern?

Der Bund fördert die Durchführung von Kooperationsprojekten mit ausländischen Partnern. Unternehmen können von einer erhöhten Förderquote profitieren. Das bedeutet für Unternehmen höhere Zuschüsse als im ZIM-Einzelprojekt. Weiterhin wird der Marktzugang erleichtert: durch die Erfahrungen und Kontakte, die während des Projekts im Ausland gesammelt werden, können mittelständische Unternehmen bereits früh Erkenntnisse gewinnen und zur Markteinführung gewinnbringend einsetzen.

Weitere Informationen zu ZIM-Projekten mit Partnern aus Japan

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter diesem Link. Weitere Informationen zum Förderprogramm ZIM finden Sie auf unserer ZIM-Infoseite.