DORUCON im Nachrichtenmagazin Mittelstand Digital: Neue Impulse für Innovation

Ein Wegweiser durch den deutschen Förderdschungel

Das Magazin Mittelstand Digital

In der Oktoberausgabe des Magazins Mittelstand Digital des BDS Nordrhein-Westfalen und der BVMU geht DORUCON Geschäftsführer Dr. Jörg Rupp auf die Förderprogramme ein, die KMU in Deutschland zur Verfügung stehen. Die neue steuerliche Forschungsförderung (Forschungszulage) wird im Vergleich zu ZIM, dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand anhand eines Praxisbeispiels analysiert.

Forschungszulage oder ZIM?

DORUCON im Nachrichtenmagazin Mittelstand Digital: Neue Impulse für Innovation

Zwar sei die Bundesrepublik, so Rupp, bereits durch Förderprogramme wie ZIM gut aufgestellt, doch soll die Forschungszulage mehr Unternehmen dazu bewegen, sich an FuE-Projekte zu wagen. Ob der nötige Impuls damit geschaffen wird, sei fraglich. Die steuerliche Forschungsförderung ist zwar ein eher niederschwelliges Programm, dennoch sei die Förderung mit einer Förderquote von 25 Prozent, im Vergleich zu ZIM, verhältnismäßig gering.

Praxisbeispiel Forschungsprojekt (vereinfacht)

  • Unternehmen A: Start Up, beschäftigt drei Mitarbeiter, beauftragt externen Auftragnehmer
  • Unternehmen B: beschäftigt zehn Mitarbeiter und hat Kooperationspartner
  • Unternehmen C: beschäftigt 100 Mitarbeiter und führt das FuE-Projekt selbstständig durch
  • Unternehmen D: beschäftigt 2.000 Mitarbeiter, davon 30 in FuE.

Für A, B und C fallen jeweils 200.000 Euro an Personalkosten an. Der Unterauftrag von A beträgt 20.000 Euro.

Die Personalkosten im Projekt des Unternehmens D betragen 1,8 Mio. Euro, die Gesamtkosten belaufen sich auf 3 Mio. Euro.

ZIMForschungszulage
Zuwendungsfähige Kosten (in€)FördersatzFördersumme (in €)Zuwendungsfähige Kosten (in €)FördersatzFördersumme (in €)
A420.00045%189.000€212.00025%53.000
B400.00055%220.000€200.00025%50.000
C400.00035%140.000€200.00025%50.000
D3.000.0001.800.00025%450.000

Für größere Unternehmen, also für Unternehmen, die für die Förderprogramme des Mittelstands nicht in Frage kommen, sei die Forschungszulage ein interessantes Instrument, so Rupp. Für kleine bzw. mittelständische Unternehmen sei ZIM das Mittel zur Wahl.

In jedem Fall empfehle sich eine Prüfung der Fördermöglichkeiten – um so die bestmögliche Förderung zu beantragen.

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