ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Was ist die ZIM Förderung?

ZIM DORUCON

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein branchenoffenes Förderprogramm zur Innovationsförderung, das Unternehmen des Mittelstands bundesweit angeboten wird. Die neue ZIM Förderung wurde am 20. Januar 2020 von der Bundesregierung neu aufgesetzt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verwaltet. ZIM Projekte können allein, in Kooperation oder im Verbund mit anderen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. Das ZIM Förderprogramm ist zudem nicht de minimis relevant.

Es können außerdem beliebig viele ZIM Projekte durchgeführt werden. Bei der ZIM Förderung handelt es sich um einen verlorenen Zuschuss, d.h. er ist nicht rückzahlbar. Ein Mittelständler kann dadurch mit verschiedenen innovativen FuE-Projekten jährlich mehrere hunderttausend Euro an Subventionen erhalten. Bezogen auf die Bruttopersonalkosten kann mit der ZIM Förderung ein erheblicher Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten eingespart werden.

Nutzen und Ziele der ZIM Förderung

Zentrales Innovationsprogramm: Ziel der ZIM Förderung

Das Ziel der ZIM Förderung ist, die Innovationskraft von kleinen sowie mittelständischen Unternehmen zu stärken. Unternehmen und deren Entwicklungen werden durch das neue ZIM Förderprogramm mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert. In dem Zuge werden neben ZIM Einzelprojekten auch Kooperationen und Kooperationsnetzwerke mit weiteren innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland unterstützt. Vor allem die Kooperationen mit innovativen Betrieben im Ausland sind von zentraler Bedeutung der ZIM Förderung. Durch die Internationalisierung, bspw. im internationalen Netzwerk, sichern sich Unternehmen ihren Platz auf dem globalen Markt. Um das noch mehr zu unterstützen, erhalten solche internationalen ZIM Kooperationen eine höhere Förderquote. Zudem wird mit dem ZIM Förderprogramm auch der Aufbau von neuen Innovationsnetzwerken gefördert um den Wissenstransfer zu unterstützen.

Die ZIM Förderung hat das große Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des innovativen Deutschen Mittelstands sowie der Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

Zentrales Innovationsprogramm: Nutzen der ZIM Förderung

Durch das ZIM Förderprogramm wird die Liquidität eines Unternehmens durch nicht rückzahlbare Zuschüsse unterstützt. Unternehmen erhalten für ihre Projekte zwischen 50 bis 120 Prozent des Arbeitnehmerbruttogehalts als Zuschuss durch das Zentrale Innovationsprogramm. Somit ergibt sich ein dreifacher Nutzen.

  • Zum einen sinken durch die ZIM Förderung die Risiken und Kosten eines Unternehmens und es entsteht dadurch ein Ansporn neue, innovative Technologien zu entwickeln.
  • Des Weiteren ist es Unternehmen durch ihre eigenen innovativen Entwicklungen und FuE-Projekte möglich, sich vom Wettbewerb abzusetzen und sich so auch als Marktführer zu behaupten.
  • Der dritte Nutzen des Zentralen Innovationsprogamms ist, dass die Vernetzung und Internationalisierung von Unternehmen zunehmen. Somit entstehen vermehrt direkte Wissenstransfers zwischen Betrieben.

Außerdem ist es möglich, dass man sich weitere Unterstützung durch ZIM beantragen kann, wie beispielsweise für die Patentierung, Beratungen im Sinne der Innovationen, Messeauftritte und für das Erwerben von Zertifikaten.

Neuerungen der ZIM Förderung

Die neue ZIM Richtlinie ersetzt die bisherige ZIM Richtlinie, die am 31.12.2019 ausgelaufen ist. Damit wurden bewährte Bestandteile der ZIM Förderung erhalten und sinnvolle neue Ergänzungen aufgenommen. Unter anderem werden Unternehmen strukturschwacher Regionen, nach dem Vorbild des gesamtdeutschen Fördersystems, gestärkt und so erhalten beispielsweise Firmen aus den ehemaligen Kohle-Regionen eine höhere Förderung für ihre innovativen Entwicklungen. Hinzu kommen außerdem Aspekte der ZIM Durchführbarkeitsstudien, sowie der Stärkung des Wissenstransfers von der Forschung in die Marktwirtschaft.

Wer ist antragsberechtigt im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand?

Antragsberechtigt sind:

  • kleine und mittlere Unternehmen
  • mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener und Partnerunternehmen, weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen
  • mittelständische Unternehmen, die, einschließlich verbundener und Partnerunternehmen, weniger als 1000 Mitarbeiter beschäftigen sofern sie mit mindestens einem KMU kooperieren.

Mehr Informationen zum ZIM-Antrag erhalten Sie hier.

Förderhöhe des ZIM Projekts

Die tatsächliche ZIM Fördersumme hängt vom Projektumfang, dem Unternehmen (wie beispielsweise der Größe oder der Strukturschwäche) und davon ab, ob Sie allein oder in Kooperation ein ZIM Projekt beantragen, denn es gibt verschiedene Projektformen.

ZIM Projektformen 

ZIM-Einzelprojekte

Hier fördert das BMWi FuE-Projekte von mittelständischen Unternehmen, die einzelbetrieblich, also ohne Forschungspartner durchgeführt werden. Der Mittelständler braucht somit für diese Form des ZIM Antrages keine Partner. Die Förderquote ist allerdings etwas geringer. Die Summe der zuwendungsfähigen Kosten (darauf wird der Fördersatz angewandt) beträgt 550.000 Euro.

ZIM-Kooperationsprojekte

In ZIM Kooperationen fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verschiedene Konstellationen der Projekte mit mehreren Projektpartnern. Die ZIM Kooperation kann zwischen Unternehmen erfolgen oder auch in Zusammenarbeit mit Hochschulen. Hochschulen allein dürfen die ZIM Förderung allerdings nicht beantragen.

Für kooperierende Unternehmen gelten Fördersummen von 450.000 Euro pro Unternehmen, bei Forschungseinrichtungen sind es 220.000 Euro. Die maximale ZIM Förderung beträgt 2.3 Millionen Euro.

ZIM Innovationsnetzwerke

ZIM Innovationsnetzwerke haben das Ziel, ein bestimmtes Themengebiet im Konsortium zu bearbeiten. Aus dem Netzwerk heraus entstehen dann einzelne ZIM Kooperationsprojekte. Der Vorteil des ZIM Netzwerks ist, dass eine externe Netzwerkmanagementeinrichtung die Koordination und die Antragstellung für die Partner übernimmt. Das BMWi fördert auch die Leistungen des Netzwerkmanagements. Mindestens sechs kleine und mittelständische Unternehmen müssen an dem ZIM Netzwerk teilnehmen. Es können zusätzliche größere Unternehmen und Forschungseinrichtungen teilnehmen. Die maximale Fördersumme beträgt pro ZIM Projekt 420.000 Euro.

Hier finden Sie eine Übersicht zu (internationalen) Netzwerken, die wir betreuen.

Internationale FuE-Projekte

Für den ZIM Antragsteller kann es außerdem vorteilhaft sein, mit ausländischen Partnern zusammenzuarbeiten, beispielsweise in internationalen Netzwerken. Das BMWi bietet für diesen Fall gesonderte Konditionen der ZIM Förderung an. Für deutsche Antragssteller gelten im Rahmen der Kooperation und des internationalen Netzwerkes somit in der Regel die allgemeinen Voraussetzungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand. Regelmäßig veröffentlicht das BMWi auf seiner Webseite in diesem Zusammenhang neue internationale Ausschreibungen für ZIM Kooperationsprojekte mit über 20 Ländern. Dies gilt sowohl für Kooperationen als auch für internationale Netzwerke. Für den Projektpartner gelten jeweils die Voraussetzungen des Förderprogrammes des Herkunftslandes. Die maximale ZIM Fördersumme wird bei internationalen Netzwerken auf 520.000 Euro festgelegt.

ZIM Durchführbarkeitsstudien

ZIM Durchführbarkeitsstudien sind als neuer Bestandteil zur ZIM Richtlinie der ZIM Förderung hinzugekommen und unterstützen die Vorbereitungen für ZIM Projekte. Damit fördert das BMWi beispielsweise technische Vorstudien, Tests oder Recherchen. Diese sollen somit auf die Realisierung von Innovationsvorhaben oder Entwicklungsprojekten vorbereiten, die wiederrum mit ZIM bezuschusst werden.

Mit den ZIM Durchführbarkeitsstudien werden vor allem junge Unternehmen, Kleinstunternehmen und Erstbewilligungsempfänger angeregt, sich an FuE Projekte zu trauen.  Eben diese Unternehmen sind antragsberechtigt für ZIM Durchführbarkeitsstudien. Wie in den ZIM Projekten können die ZIM Durchführbarkeitsstudien in ZIM Einzelprojekten oder als ZIM Kooperationsprojekte durchgeführt werden. Zu den zuwendungsfähigen Kosten gehören zum einen die Personalkosten der Durchführbarkeitsstudie. Zum andern können auch Unteraufträge angerechnet werden.

Weitere Informationen zum Zentralen Innovationsprogramm

  • ZIM – Vermarktung der Innovation: Nach einem ZIM FuE-Projekt wird zudem die Vermarktung gefördert. Die sogenannte DL-Förderung sollte man sich also nicht entgehen lassen!
  • Laufzeit: ZIM Projekte dauern in der Regel nicht länger als drei Jahre und sind außerdem nicht kürzer als sechs Monate.
  • ZIM Projektträger: Die ZIM Projektträger sind vom BMWi beauftragt, eigenverantwortliche Verwaltungsaufgaben im Rahmen des Antragverfahrens, der Förderanträge und Abwicklung zu übernehmen. Außerdem dienen sie dem Antragsteller als Ansprechpartner. Die ZIM Projektträger im Überblick:
    • Einzelprojekte: EURONORM GmbH
    • Kooperationsprojekte: AiF Projekt GmbH
    • Innovationsnetzwerke: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
  • Programmdauer: Die neue ZIM Richtlinie hat eine fünfjährige Gültigkeit, bevor sie erneuert wird.
  • Unternehmensgröße: : Generell sind kleine und mittelständische Unternehmen antragsberechtigt, außerdem Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern. Die neue ZIM Richtlinie wurde um Unternehmen ergänzt, die bis zu 1.000 Mitarbeitern beschäftigen, sofern sie mit mindestens einem KMU kooperieren.
  • Sonstiges: Als ZIM Antragsteller sollten Sie über regelmäßige Umsätze bzw. eine solide Finanzierung verfügen.

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  • TÜV zertifiziert

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Referenzen

  • Ich wüsste nicht, was hätte besser laufen sollen.
    Gerd Schorn, GF, Fa. Erlmann
  • Wir werden Sie weiter empfehlen.
    Manfred Reimann, GF, Fa. RS Schwarze

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