ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Was ist ZIM?

ZIM_DORUCON

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist ein branchenoffenes Förderprogramm zur Innovationsförderung, das bundesweit für mittelständische Unternehmen angeboten wird. Es wurde zuletzt am 20. Januar 2020 von der Bundesregierung neu aufgesetzt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) verwaltet. Die Projekte können allein oder im Verbund mit anderen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. Die Subvention ist zudem nicht de minimis relevant.

Es können außerdem beliebig viele ZIM-Projekte durchgeführt werden. Bei diesem Zuschuss handelt es sich um einen verlorenen Zuschuss, d.h. er ist nicht rückzahlbar. Ein Mittelständler kann dadurch mit verschiedenen Projekten jährlich mehrere hunderttausend Euro an Subventionen erhalten. Bezogen auf die Bruttopersonalkosten kann dadurch ein erheblicher Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten eingespart werden.

Neuerungen

Die neue ZIM Richtlinie ersetzt die bisherige Förderrichtlinie, die am 31.12.2019 ausgelaufen ist. Damit wird bewährtes erhalten aber auch sinnvolle neue Bestandteile aufgenommen. Unter anderem werden strukturschwache Regionen, nach dem Vorbild des gesamtdeutschen Fördersystems, gestärkt und so erhalten beispielsweise Firmen aus den ehemaligen Kohle-Regionen höhere Zuschüsse. Hinzu kommen außerdem Aspekte der Machbarkeitsstudien, sowie der Stärkung des Wissenstransfers von der Forschung in die Marktwirtschaft

Hinweis: Zur Zeit sind die Projektträgerschaften ausgeschrieben. Sobald diese wieder besetzt sind, können neue Anträge gestellt werden.

Wer ist bei ZIM antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind:

  • kleine und mittlere Unternehmen
  • mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener und Partnerunternehmen, weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen
  • mittelständische Unternehmen, die, einschließlich verbundener und Partnerunternehmen, weniger als 1000 Mitarbeiter beschäftigen sofern sie mit mindestens einem KMU kooperieren.

Mehr Informationen zum ZIM-Antrag erhalten Sie hier.

Förderhöhe des ZIM Projekts

Die tatsächliche Fördersumme hängt vom Projektumfang, dem Unternehmen (wie beispielsweise der Größe oder der Strukturschwäche) und davon ab, ob Sie allein oder in Kooperation ein Projekt beantragen, denn bei ZIM gibt es verschiedene Projektformen: 

ZIM-Einzelprojekte

In ZIM-Solo fördert das BMWi Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen, die einzelbetrieblich, also ohne Forschungspartner durchgeführt werden. Der Mittelständler braucht somit für diese Form des Antrages keine Partner. Die Förderquote ist allerdings etwas geringer. Die Summe der zuwendungsfähigen Kosten (darauf wird der Fördersatz angewandt) beträgt 550.000 Euro.

ZIM-Kooperationsprojekte

In ZIM-KOOP fördert das BMWi verschiedene Konstellationen mit mehreren Projektpartnern. Die Kooperation kann nur zwischen Unternehmen erfolgen oder auch in Zusammenarbeit mit Hochschulen. Hochschulen allein dürfen allerdings die Förderung nicht beantragen.

Für kooperierende Unternehmen gelten Fördersummen von 450.000 Euro pro Unternehmen, bei Forschungseinrichtungen sind es 220.000 Euro. Die maximale Förderung beträgt 2.3 Millionen Euro

ZIM Kooperationsnetzwerke

ZIM Netzwerke haben das Ziel, ein bestimmtes Themengebiet im Konsortium zu bearbeiten. Aus dem Netzwerk heraus entstehen dann einzelne Kooperationsprojekte. Der Vorteil des Netzwerks ist, dass eine externe Einrichtung die Koordination und die Antragstellung für die Partner übernimmt. Das Netzwerkmanagement wird außerdem durch das BMWi gefördert. Mindestens sechs kleine und mittelständische Unternehmen müssen an dem Netzwerk teilnehmen. Es können des weiteren zusätzliche größere Unternehmen und Forschungseinrichtungen teilnehmen. Die maximale Fördersumme beträgt 420.000 Euro.

Internationale FuE-Projekte

Für den Antragsteller kann es außerdem vorteilhaft sein, mit ausländischen Partnern zusammenzuarbeiten. Das BMWi bietet für diesen Fall gesonderte Konditionen an. Für deutsche Antragssteller gelten somit in der Regel die allgemeinen Voraussetzungen des ZIM. Regelmäßig veröffentlicht das BMWi auf seiner Webseite in diesem Zusammenhang neue internationale Ausschreibungen für Kooperationsprojekte mit über 20 Ländern. Dies gilt sowohl für Kooperationen als auch Kooperationsnetzwerke. Für den Projektpartner gelten entsprechend die Voraussetzungen des jeweiligen Förderprogrammes des Herkunftlandes. Die maximale Fördersumme wird bei internationalen Forschungsnetzwerken auf 520.000 Euro festgelegt.

Weitere Informationen

  • Vermarktung der Innovation: Nach einem ZIM Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird zudem die Vermarktung gefördert. Die sogenannte DL-Förderung sollte man sich also nicht entgehen lassen!
  • Laufzeit: ZIM-Projekte dauern in der Regel nicht länger als 3 Jahre und sind außerdem nicht kürzer als 6 Monate.
  • Programmdauer: Die Antragstellung kann unter der aktualisierten Richtlinie wieder erfolgen, sobald die Projektträgerschaften vergeben sind.
  • Unternehmensgröße: Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter können die Förderung beantragen.
  • Sonstiges: Als Antragsteller sollten Sie über regelmäßige Umsätze bzw. eine solide Finanzierung verfügen.

Interesse? – Antragstellung mit Erfolgsgarantie 

Wir, die ZIM Berater DORUCON – DR. RUPP CONSULTING GmbH, helfen Ihnen, Ihren Antrag erfolgreich zu stellen! 

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Ihre Vorteile im Überblick

  • Mehr als 20 Jahre Erfahrung
  • Maximale Erfolgsquote
  • Vom BMWi im Programm go-inno autorisiert
  • TÜV zertifiziert

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Referenzen

  • Ich wüsste nicht, was hätte besser laufen sollen.
    Gerd Schorn, GF, Fa. Erlmann
  • Wir werden Sie weiter empfehlen.
    Manfred Reimann, GF, Fa. RS Schwarze

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